3-2-1-Ribs (14.01.12)

Heute gibts Spareribs (Kotelettrippchen vom Schwein) nach der 3-2-1-Methode.

Die Methode gibt die Anzahl der Grillstunden je Phase wieder.  Also: erste Phase 3 Stunden grillen,  2. Phase 2 Stunden und 3. Phase 1 Stunde.

Hier ist das Ausgangsmaterial: 4 Leitern Ribs

 

Die vier Leitern werden mit Magic-Dust-Gewürzmischung eingerieben und dann in Frischhaltefolie für 24 Stunden im Kühlschrank gelagert.

 

 

Jetzt wird der Grill zum indirekten Grillen vorbereitet. Links und rechts die Kohlekörbe.

 

 

Die Ribs stehen in einem Zubehörteil vom schwedischen Möbelhaus. Dort wird er offiziell als Deckelhalter verkauft.. Tz.. Die Unwissenden… 😀

Beginn der Phase 1: Für 3 Stunden kommen die Ribs nun bei etwa 110° Grad Grilltemperatur nur mit ihrer Gewürzmischung bedeckt in den geschlossenen Kugelgrill.

 

 

Temperatur hält sich konstant über die 3 Stunden:

 

 

Beginn der Phase 2: Dauer 2 Stunden.

Die Ribs liegen nun in einer Edelstahlschale auf dem dazugehörigen Rost. Sie „schweben“ nun über 1 Liter Apfelsaft, den ich in die Schale gegossen habe.

Danach ist es ganz wichtig, dass die Schale mit Alufolie wirklich dicht verschlossen wird. Die aufsteigenden Apfelsaftdämpfe dürfen nicht entweichen.

Die Grilltemperatur für die jetzt beginnenden 2 Stunden liegt bei 150° Grad.

Apfelsaftbad

Gut verschlossen kommt die Schale nun auf den Grill

 

 

Beginn der Phase 3:  die Ribs werden nach dem vorsichtigen Ausbetten aus der Apfelsaftschale für eine Stunde direkt auf den Grillrost gelegt und indirekt bei wieder eingependelten 110° Grad weitergegrillt. Bei dem Rausholen aus der Schale gut aufpassen: das Fleisch ist so zart, dass der Fachmann von FOTB (= fall of the bone; übersetzt: fällt vom Knochen) spricht. Ich habe die Ribs mit meiner Soße beidseitig bestrichen.

 

 

Nach 6 Stunden Grilldauer liegt das Fleisch endlich fertig zum Verzehr auf dem Teller.

Wenn die Phase 2 besonders erfolgreich war, erkennt man das an den rausstehenden Knochen. Das Fleisch bildet sich an den Rändern etwas zurück. Ist der Knochen sichtbar, dann ist das Fleisch schön zart. So muss das aussehen:

Das bedarf keiner weiteren Worte…

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